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Herzlich willkommen

Wir begrüßen Sie herzlich auf den Internetseiten der St. Quirinus' Schötzejeselle. Seit 30 Jahren haben wir uns der Erforschung und Verehrung des Neusser Stadtpatrons verschrieben. Der Heilige Quirinus steht den Neussern seit dem Mittelalter zur Seite. Viele Menschen sind zu seinem Grab gepilgert und haben Hilfe in der Not erfahren. Auch heute - in einer vielfach säkularisierten Welt - ist der Heilige nach wie vor aktuell. Die St. Quirinus' Schötzejeselle wollen dem Rechnung tragen.

Erleben Sie auf den folgenden Seiten unsere Gemeinschaft, aber auch die Stationen des Heiligen Quirinus in unserem Land sowie in Nachbarländern. Begleiten Sie uns auf einer Reise zu den einzelnen Stätten der Quirinusverehrung. Ereignisse aus dem Jahreslauf der Jeselle finden Sie hier.


Prozession mit dem Quirinusschrein.

NGZ/A. Woitschützke

Quirinusfest

Neusser feiern ihren Quirinus und die Schötzejeselle feiern mit

Die Neusser standen Schlange, um sich mit ihrem Quirinus fotografieren zu lassen. Als sein Standbild 2005 die Ostkuppel für kurze Zeit verlassen musste, um am Boden restauriert zu werden, war er begehrt wie ein Popstar. Die Neusser und ihr Quirinus, solch eine innige Verbindung zum Stadt- und Pfarrpatron findet sich selten – vielleicht in Würzburg, wo der heilige Kilian sehr verehrt wird, oder in Freising, wo der heilige Korbinian sehr beliebt ist.

Der Legende nach wurden die Gebeine des heiligen Quirinus 1050 von Rom nach Neuss überführt – die sogenannte Translatio. Schon zuvor, diesen Schluss lassen Belege zu, hat es bereits in Neuss eine Quirinus-Verehrung gegeben. Aber spätestens seit dem Eintreffen der Reliquien in Neuss gilt die Stadt als Zentrum des Quirinuskults, der in knapp 500 Orten Mitteleuropas nachgewiesen ist. Die Neusser feiern ihren Stadt- und Pfarrpatron von altersher alljährlich am ersten Maisonntag, wenn nicht sein Namenstag, der 30. April, auf einen Sonntag fällt. Es war der ehemalige Oberpfarrer, Msgr. Guido Assmann, der mittelalterliche Pilgertradition und aktuelles Patronatsfest vor einigen Jahren in einer Quirinus-Oktav verband und so der alten Wallfahrt einen jungen Impuls gab. Assmanns Nachfolger, Pfarrer Andreas Süß, setzt die Initiative fort. Am Samstag, 23. April, beginnt die Oktav, die ihren krönenden Abschluss am Maifeiertag (1.) mit Festmesse (18 Uhr) und anschließender Schreinprozession über Münsterplatz und Freithof findet. Hauptzelebrand ist der aus Neuss stammende Abt des westmünsterländischen Benediktinerklosters Gerleve, Pater Andreas Werner.

Die Neusser feiern ihren Stadt- und Pfarrpatron und die St. Quirinus‘ Schötzejeselle feiern mit. Pfarrer Süß hat die Gesellschaft eingeladen, als Kooperationspartner an der Gestaltung der Oktav mitzuwirken. Am Mittwoch (27.) führt Ludger Baten, Baas der Schötzejeselle, auf die Spuren des Neusser Heiligen im Stadtbild. Los geht‘s um 15:30 Uhr am Marianum, Preußenstraße. Weitere Stationen des Spaziergangs sind unter anderem die Dreikönigenkirche, das Quirinus-Gymnasium und das Pizza-Türmchen. Die Runde endet pünktlich an der Quirinuskirche, wo um18 Uhr die Vesper beginnt. Wer mag, kann teilnehmen. Bei einem anschließenden Quirinusabend (19:30 Uhr, Kardinal-Frings-Haus) wollen Süß und Baten mit den Gästen zum Thema „Heiliger Quirinus gestern und heute“ ins Gespräch kommen. Es werden Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft erwartet.

Die Schötzejeselle haben zudem rund 150 Schrein-Bastelbögen aus ihren Beständen gestiftet, mit denen in Kindergärten und Grundschulen eine anschauliche Auseinandersetzung mit dem Neusser Stadtpatron erfolgen kann. Zudem werden Stiftsdamen und Jöttchestanten, Jeselle und Patöhme am Freitag (29.) den Patronatstag gesellig feiern und dabei neue Mitglieder in ihre Gemeinschaft aufnehmen.

Die Quirinus-Oktav 2022 hat Pfarrer Süß unter das Leitwort „Selig sind, die Frieden stiften“ (Matthäus-Evangelium) gestellt. Zum Quirinusfest wird am Samstag (16:30 Uhr) und Sonntagmorgen gebaiert.